Ducati Multistrada V4 Pikes Peak 2027: Neue Rennsport-Lackierung und Preis ab 31.990 Euro
29.09.2026

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Kraftstoff-Tagebuch starten →Die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak des Modelljahrs 2027 erhält ein neues Design, inspiriert von den Werksmaschinen aus MotoGP und Superbike-WM. Hinter der Rennsport-Optik steckt ein klar straßenorientiertes Paket mit 17-Zoll-Schmiederädern, semiaktivem Öhlins-Fahrwerk, 170 PS starkem V4 und Gepäckoptionen für die große Tour.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Das Wichtigste auf einen Blick
- 2. Was ist neu an der Multistrada V4 Pikes Peak 2027?
- 3. V4-Leistung und Elektronik mit sportlichem Fokus
- 4. 17-Zoll-Räder, Öhlins-Fahrwerk und Brembo-Bremsen
- 5. Touring-Ausstattung jenseits der Rennsport-Optik
- 6. Ducati Factory Made: Pikes Peak nach eigenen Plänen konfigurieren
- 7. Verfügbarkeit und Preis der Ducati Multistrada V4 Pikes Peak 2027
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die zentrale Neuerung für 2027 ist die neue Lackierung, entwickelt von Centro Stile Ducati und Drudi Performance mit Anleihen bei der DesmosediciGP sowie der Panigale V4 R der Ducati-Werksteams.
- Der 1.158 cm³ große V4 Granturismo leistet 170 PS (125 kW) und 123,8 Nm.
- Zur Serienausstattung zählen 17-Zoll-Marchesini-Schmiederäder, Öhlins Smart EC 2.0, ein straßenzugelassener Akrapovič-Endschalldämpfer sowie Front- und Heckradar.
- Über Ducati Factory Made sind unter anderem rote Räder, unterschiedliche Sitzhöhen, weitere Carbonteile und ein komplettes Gepäckset erhältlich.
- Ducati teilte am 24. September 2026 mit, dass das Modelljahr 2027 bereits bei europäischen Händlern verfügbar und auf Ducati.com konfigurierbar ist. In Deutschland startet die Multistrada V4 Pikes Peak bei 31.990 Euro zuzüglich 345 Euro Überführungskosten.
Was ist neu an der Multistrada V4 Pikes Peak 2027?
Die wichtigste Neuigkeit ist die Lackierung. Im Jahr des hundertjährigen Ducati-Jubiläums präsentiert sich die Pikes Peak im neuen Design, das sich an der DesmosediciGP aus der MotoGP und der Panigale V4 R des offiziellen Ducati-Teams in der Superbike-WM orientiert.
Centro Stile Ducati entwickelte das Dekor gemeinsam mit Drudi Performance und verbindet dabei Gestaltungselemente beider Rennmaschinen. Das Ergebnis rückt die Multistrada optisch näher an Ducatis Wettbewerbsbikes, statt ihre Adventure-Seite stärker zu betonen.
Das passt zum Konzept der Pikes Peak. Ihr Name erinnert an Ducatis Erfolge beim legendären Bergrennen, und diese Multistrada richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, bei denen kurvenreiche Alpenpässe ganz oben auf dem Tourenplan stehen. Einarmschwinge, Schmiederäder und die niedrig ausgeführte, getönte Scheibe machen die Ausrichtung schon vor der ersten Kehre deutlich.
Hinzu kommen Komponenten aus Carbon, goldeloxierte Standrohre der Öhlins-Gabel, eine Sitzbank mit V4-Logo und ein Ducati-Corse-Emblem am Schnabel. Der Titan-Endschalldämpfer von Akrapovič ist straßenzugelassen – die sportliche Optik ist also nicht von einer reinen Rennstrecken-Auspuffanlage abhängig.
V4-Leistung und Elektronik mit sportlichem Fokus
Der 1.158 cm³ große V4 Granturismo liefert 170 PS (125 kW) bei 10.750 U/min und 123,8 Nm bei 9.000 U/min. Ducati beschreibt die Drehmomententfaltung als linear, mit einer gleichmäßigen und progressiven Leistungsabgabe über das gesamte Drehzahlband.
Der Motor nutzt eine gegenläufig rotierende Kurbelwelle, die aus der MotoGP-Erfahrung von Ducati Corse abgeleitet ist. Sie wirkt der Kreiselwirkung der Räder entgegen und soll Richtungswechsel erleichtern. Die erweiterte Zylinderabschaltung gehört ebenfalls zur Serienausstattung.
Race-Modus mit eigener Abstimmung
Zur Wahl stehen fünf Riding Modes: Race, Sport, Touring, Urban und Wet, ergänzt durch vier Power Modes. Im Race-Modus erhält die Pikes Peak eine eigene Drehzahlbegrenzer-Strategie: Sie greift sanfter ein als bei der normalen Multistrada V4 und warnt früher vor dem Erreichen der Drehzahlgrenze.
Auch der Ducati Quick Shift Up & Down besitzt eine spezielle Abstimmung für entschlossenere Herunterschaltvorgänge. Der High Power Mode sorgt zudem für eine direktere Gasannahme. Das sind relevante Unterschiede für alle, die nicht nur Rennsportfarben, sondern die sportlichere Interpretation des Multistrada-Konzepts suchen.
17-Zoll-Räder, Öhlins-Fahrwerk und Brembo-Bremsen

Das Fahrwerk basiert auf einem 17-Zoll-Vorderrad; vorne wie hinten kommen Fünfspeichen-Schmiederäder aus Aluminium von Marchesini zum Einsatz. Bereift ist die Pikes Peak mit Pirelli Diablo Rosso IV in den Dimensionen 120/70 ZR17 vorne und 190/55 ZR17 hinten.
Das semiaktive Öhlins Smart EC 2.0 bietet 170 mm Federweg vorne und hinten. Seine ereignisbasierte Regelung passt sich an die jeweilige Fahrphase an und soll sportliches Fahren ebenso unterstützen wie den Komfort auf langen Etappen.
Die Bremsanlage besteht aus zwei 330-mm-Scheiben vorne mit radial montierten Brembo-Stylema-Bremssätteln sowie einer 280-mm-Scheibe am Hinterrad. Bosch-Brembo-Kurven-ABS gehört zur Serie. Das Electronic Combined Braking System arbeitet zudem mit einer Vorder-zu-Hinten-Strategie: Wer vorne bremst, kann gleichzeitig auch die Hinterradbremse mitbetätigen.
Eine engagiertere Sitzposition
Im Vergleich zur Multistrada V4 liegen die Fußrasten der Pikes Peak höher und weiter hinten. Auch der Lenker sitzt tiefer, ist schmaler und flacher. Ducati will damit mehr Schräglagenfreiheit schaffen und aktive Gewichtsverlagerungen beim sportlichen Fahren erleichtern.
Wer zwischen den Multistrada-Versionen schwankt, sollte diesen ergonomischen Unterschieden ebenso viel Aufmerksamkeit schenken wie der Lackierung. Die Pikes Peak verbindet schützende Verkleidung und Gepäckfähigkeit mit einer Sitzposition, die bewusst auf dynamisches Kurvenfahren zugeschnitten ist.
Touring-Ausstattung jenseits der Rennsport-Optik

Front- und Heckradar sind serienmäßig an Bord und ermöglichen Abstandstempomat und Totwinkelassistent. Zur Elektronik gehört außerdem eine Auffahrwarnung.
Für längere Reisen gibt es ein 6,5-Zoll-TFT-Farbdisplay sowie Ducati Connect mit Apps für Telefonie, Musik und Kartennavigation. Hands-Free-Zündung, Vehicle Hold Control, ein Voll-LED-Scheinwerfer und Ducati Cornering Lights zählen ebenfalls zur Serienausstattung.
Das Assistenzpaket umfasst Ducati Traction Control, Ducati Wheelie Control, Engine Brake Control und Ducati Vehicle Observer. Hinter dem sportlichen Auftritt steckt also umfangreiche Technik – nicht nur ein auffälligeres Design.
Ventilspielkontrolle erst nach 60.000 km
Beim V4 Granturismo beträgt das Intervall für die Ventilspielkontrolle 60.000 km. Das ist ein wichtiger Wert für alle, die mit der Pikes Peak regelmäßig weite Distanzen zurücklegen wollen.
Ducati führt außerdem das Programm 4EVER Ducati mit vier Jahren Garantie ohne Kilometerbegrenzung sowie die Mobilitätsgarantie auf. Diese umfasst unter anderem Pannenhilfe, den Transport von Fahrerin oder Fahrer und Sozius, ein Ersatzfahrzeug sowie bei Bedarf eine Hotelunterbringung. Das offizielle Ducati-Händlernetz umfasst mehr als 800 Händler in über 90 Ländern.

Ducati Factory Made: Pikes Peak nach eigenen Plänen konfigurieren
Mit Ducati Factory Made lässt sich das Motorrad nicht nur optisch, sondern auch praktisch anpassen. Verfügbar sind unter anderem:
- Rote Schmiederäder sowie Bremssättel in Rot oder Schwarz.
- Sitzbänke in unterschiedlichen Höhen.
- Zusätzliche Komponenten aus Carbon.
- Zusatzscheinwerfer.
- Ein vollständiges Gepäckset mit Seitenkoffern und Topcase.
Wer längere Touren plant, sollte der passenden Sitzbank und dem Gepäck Vorrang vor farblich abgestimmten Details geben. Rote Räder setzen ein Statement – Stauraum für die Wochenendausrüstung löst ein anderes Problem.
Verfügbarkeit und Preis der Ducati Multistrada V4 Pikes Peak 2027
Mit der Ankündigung vom 24. September 2026 bestätigte Ducati, dass die Multistrada V4 Pikes Peak des Modelljahrs 2027 bereits über europäische Ducati-Händler erhältlich und auf Ducati.com konfigurierbar ist. Der deutsche Listenpreis beginnt bei 31.990 Euro; hinzu kommen 345 Euro Liefernebenkosten.
Ihr Reiz ist schnell erklärt: Diese Multistrada passt zu Ihnen, wenn Sie ein sportlich orientiertes Fahrwerk und eine aktive Ergonomie wollen, ohne auf Verkleidungsschutz, Radarassistenten oder Gepäckmöglichkeiten zu verzichten. Die neue Lackierung macht diesen Charakter sichtbarer. Schmiederäder, Öhlins-Fahrwerk und die speziell abgestimmten Fahrmodi sind jedoch die substanzielleren Gründe, sie in die engere Auswahl zu nehmen.
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Häufig gestellte Fragen
- Was ist neu an der Ducati Multistrada V4 Pikes Peak 2027?
- Die wichtigste Neuerung ist die von Centro Stile Ducati und Drudi Performance gestaltete Lackierung. Ihr Design orientiert sich an Ducatis DesmosediciGP aus der MotoGP und an der Panigale V4 R aus der Superbike-WM.
- Wie viel kostet die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak 2027 in Deutschland?
- Der deutsche Listenpreis beginnt bei 31.990 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Hinzu kommen laut Ducati 345 Euro Liefernebenkosten.
- Wie viel Leistung hat die Multistrada V4 Pikes Peak 2027?
- Der 1.158 cm³ große V4 Granturismo leistet 170 PS beziehungsweise 125 kW bei 10.750 U/min und entwickelt 123,8 Nm Drehmoment bei 9.000 U/min.
- Hat die Multistrada V4 Pikes Peak Radar serienmäßig?
- Ja. Front- und Heckradar gehören zur Serienausstattung und ermöglichen Abstandstempomat sowie Totwinkelassistent. Außerdem umfasst das Elektronikpaket eine Auffahrwarnung.
- Lässt sich an der Multistrada V4 Pikes Peak 2027 Gepäck montieren?
- Ja. Über Ducati Factory Made ist ein komplettes Gepäckset mit Seitenkoffern und Topcase erhältlich. Zusätzlich stehen unter anderem Sitzbänke in unterschiedlichen Höhen, Zusatzscheinwerfer und weitere Carbonteile zur Wahl.
- Wie lang ist das Intervall für die Ventilspielkontrolle?
- Beim V4 Granturismo ist die Ventilspielkontrolle erst alle 60.000 km vorgesehen.
- Wann ist die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak 2027 erhältlich?
- Ducati erklärte am 24. September 2026, dass das Modelljahr 2027 bereits bei europäischen Ducati-Händlern verfügbar und auf Ducati.com konfigurierbar ist.
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